Die Gedenkinitiative hat die filmische Dokumentation »Das Schweigen brechen« initiiert, in der sich Opfer-Angehörige auf Spurensuche an die historischen Orte begeben. Der Film richtet sich an Schüler*innen und kann in Schulklassen gezeigt werden. 80 Jahre nach Kriegsende ist für die junge Generation die NS-Zeit schon die sprichwörtliche »Geschichte«. Den Bezug zur Gegenwart stellt der Film durch Familiengeschichten her. Der Film mitnimmt das Publikum mit auf den ganz persönlichen Weg in der Auseinandersetzung mit der Geschichte. Denn obwohl jeder achte Deutsche in seinem erweiterten Familienkreis ein »Euthanasie«-Opfer hat, zählen diese Menschen immer noch zu den vergessenen Opfern der NS-Gewaltherrschaft. Junge Menschen dazu zu sensibilisieren ist ein Anliegen des Filmes.
Die Dokumentation dauert 37 Minuten.
Mitwirkende: Angehörige sowie die beiden Psychiater Prof. Dr. Peter Brieger, Ärztlicher Direktor kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost und Prof. Dr. Michael von Cranach (1980 bis 2006 ärztlicher Direktor von Kaufbeuren-Irsee)
Buch und Regie: Robert Domes
Kamera/ Ton/ Schnitt: Lorenz Kloska, bfs
Die Dokumentation wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Anni Gruber Stiftung, dem kbo Isar-Amper-Klinikum, dem kbo Inn-Salzach-Klinikum und dem Bezirk Oberbayern.
Kontakt
E-Mail: schulprojekt@gedenkinitiative-ns-euthanasie.de

