Unerhörte Eingaben | Dallmayr ∙ Emmerling ∙ Winterhalter
18. Januar – 3. März 2026 | Kaufingerstraße 26, München
Die Münchner Alois Dallmayr, Heinrich Emmerling und Maria Winterhalter hatten Pläne, Hoffnungen, Zukunft, bis sie in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar eingewiesen wurden. Sie schrieben Protestbriefe, die die Ärzte zurück hielten, und zeichneten: sich selbst, die Anstalt, die Verhältnisse. Die Schaufenster-Ausstellung zeigt erstmals diese Zeugnisse von Kreativität und Selbstbehauptung.
Alois Dallmayr (1883-1940), Heinrich Emmerling (1912-1943) und Maria Winterhalter (1892-1945) sind drei von mehr als 2.000 Münchner Opfer der NS-Euthanasie-Morde.
Kuratorisches Team: Eva Belohradsky, Mirko Bialas (MüPE e.V.), Michael von Cranach, Sibylle von Tiedemann, Christian und Mia Winter (m8 Architekten)
Grafik: Stanislav Mishchenko





Vernissage am 18. Januar 2026, 11 Uhr
Es sprechen
Sibylle von Tiedemann, Gedenkinitiative
Anton Biebl, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Familie Emmerling
Eva Belohradsky, Gedenkinitiative
Begleitprogramm in der Kaufingerstraße 26
Kuratorenführung
Sa, 24. Januar und Sa, 7. Februar, 12-14 Uhr
Instawalk
Sa, 31. Januar und 14. Februar, 12-14 Uhr
#SchaufensterAusstellung #unerhörteEingaben #kreativMuenchen #gedenkinitiative #weremember #nseuthanasie
Bitte Smartphone mitbringen
Infostand
Mi, 21. Januar und So, 8. Februar, 11-13 Uhr
Workshops
Heinrich Emmerling und die Anderen. Münchner Studierende als Opfer der NS-»Euthanasie«-Morde
Do, 29. Januar 2026, 18.30-20 Uhr
Ort: Kaufingerstr. 26
Referentin: Dr. Sibylle von Tiedemann
In Kooperation mit students remember (SVFE) e.V.
Täter und Opfer der NS-»Gesundheitspolitik« in München
Sa, 21. Februar, 10-14 Uhr
Ort: NS-Dokumentationszentrum München
Referentin: Dr. Sibylle von Tiedemann
Anmeldung und Information unter: https://www.nsdoku.de/programm/aktuell/detailseite/taeter-und-opfer-der-ns-gesundheitspolitik-in-muenchen-2517
Save the Date: Sa, 28. February 2026
Öffentliches Podium »Wenn Erinnerung persönlich wird
Angehörige berichten von ihren ermordeten Verwandten, von ihren Recherchen und Formen des Gedenkens.
Im Anschluss besteht für Betroffene die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs, um eine erste Orientierung und Unterstützung zu erhalten.
Ab Mitte Januar finden Sie hier mehr Informationen
Mit freundlicher Unterstützung von: Oberbayerische Heimstätte – Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH, Franz- und Rosa-Eben-Stiftung, Arbeitsgemeinschaft für Kultur und Gesellschaft e.V., m8 Architekten sowie den Omas gegen Rechts München
